Stavenhagen liest, lacht und leuchtet
Im Fritz-Reuter-Literaturmuseum in Stavenhagen wird es auch nach der Sommerpause alles andere als still. Die zweite Jahreshälfte 2026 bringt Lesungen, Musik, Plattdeutsch, Kunst, Denkmalgeschichten, Lichtzauber und feierliche Momente in die Reuterstadt.
Noch bis zum 4. September ist im Museum die Ausstellung „Zwischen gestern und heute“ zu sehen. Gezeigt werden Arbeiten des Kunstkurses am Reuterstädter Schulcampus. Die Schülerinnen und Schüler haben sich künstlerisch mit Vergangenheit und Gegenwart beschäftigt — und zeigen, dass Geschichte alles andere als verstaubt sein muss.
Im September bekommt dann vor allem die niederdeutsche Sprache ihren großen Auftritt. Am 11. September sorgen Henry Bauer und Helmut Lexow mit ihrem Programm „Vergnügliches auf Hoch und Platt“ für Unterhaltung zwischen Hochdeutsch und Heimatsprache. Zwei Tage später, am 13. September, öffnet das Museum von 10 bis 17 Uhr zum Tag des offenen Denkmals seine Türen. Wer schon immer einmal genauer wissen wollte, welche Geschichten in dem historischen Haus stecken, ist hier genau richtig.
Ein besonderer Höhepunkt wartet im Herbst: Am 24. Oktober wird Stavenhagen bei der Kultur- und Lichternacht „Von Licht zu Licht“ wieder stimmungsvoll in Szene gesetzt. Das Fritz-Reuter-Literaturmuseum übernimmt dabei erneut die Federführung für das abendliche Kulturprogramm in der Reuterstadt.
Festlich wird es am 7. November im Schloss Stavenhagen. Dort wird der Fritz-Reuter-Literaturpreis 2026 verliehen. Die Veranstaltung findet auf Einladung statt. Nur wenige Tage später, am 10. November, stehen dann die jungen Leserinnen und Leser im Mittelpunkt. Gemeinsam mit den Schulen der Reuterstadt gestaltet das Museum den Tag des jungen Lesers.
Zum Jahresausklang wird es schließlich weihnachtlich: Am 4. Dezember gastiert die Fritz-Reuter-Bühne des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin mit ihrem Weihnachtsprogramm im Großen Saal des Schlosses.
Das Fritz-Reuter-Literaturmuseum bleibt damit auch in der zweiten Jahreshälfte ein lebendiger Treffpunkt für Literatur, Regionalgeschichte, Plattdeutsch und Kultur. Oder, kurz gesagt: In Stavenhagen wird gelesen, gelacht, gestaunt — und im Herbst sogar geleuchtet.