Reuterstadt und Fritz-Reuter-Literaturmuseum werden ab dem 20. Juni zur gemeinsamen Galerie / Vernissage des Kunstkurses des Reuterstädter Schulcampus beginnt um 14 Uhr
Reuterstadt. Unter dem Titel „Zwischen gestern und heute“ präsentieren Schülerinnen und Schüler des Reuterstädter Schulcampus ab dem 20. Juni ihre künstlerischen Arbeiten im Fritz-Reuter-Literaturmuseum. Die Vernissage beginnt um 14 Uhr. Das Projekt verbindet die Auseinandersetzung mit dem Dichter Fritz Reuter und seinem Werk mit Fragen an die Gegenwart — und wertet zugleich die Fritz-Reuter-Festspiele vom 26. bis 28. Juni 2026 weiter auf.
Junge Perspektiven auf Fritz Reuter
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Arbeiten des Kunstkurses des Reuterstädter Schulcampus. Die jungen Kunstschaffenden setzen sich darin mit Fritz Reuter, seinen Texten und seiner Bedeutung für die heutige Zeit auseinander. Dabei geht es nicht nur um einen Blick zurück auf den bekannten Dichter, sondern auch um die Frage, was sein Werk jungen Menschen heute noch sagen kann.
Das Thema „Zwischen gestern und heute“ eröffnet bewusst einen weiten Raum für persönliche Deutungen. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren in ihren Arbeiten sowohl die historische Bedeutung Reuters als auch ihr eigenes Sein im aktuellen gesellschaftlichen Kontext. So entsteht eine künstlerische Brücke zwischen Literatur, Stadtgeschichte und Gegenwart.
Festspiele erhalten zusätzliche kulturelle Akzente
Mit der Ausstellung werden auch die Fritz-Reuter-Festspiele, die vom 26. bis 28. Juni 2026 stattfinden, um einen weiteren kulturellen Baustein bereichert. Das Vorhaben unterstreicht den kunstübergreifenden Charakter der Festspiele. Literatur, Musik, bildende Kunst, Theater, Begegnung und Beteiligung greifen dabei ineinander.
Zugleich macht das Projekt sichtbar, wie lebendig die Zusammenarbeit innerhalb der Stadt ist. Die Reuterstadt, das Fritz-Reuter-Literaturmuseum und der Reuterstädter Schulcampus setzen ihre erfolgreiche Kooperation fort und zeigen, wie kulturelle Bildung und aktive Stadtgemeinschaft miteinander verbunden werden können.
Schülerinnen und Schüler wirken vielseitig mit
Auch während der Festspieltage werden die Jugendlichen sichtbar mitwirken. Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen präsentieren sich mit einem gemeinsamen Stand. Dort bieten sie kleine Leckereien und kulinarische Köstlichkeiten an und kommen mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch.
Darüber hinaus sind Schülerinnen und Schüler auch als Mitwirkende am Theaterstück „Ut de Franzosentid – Teil 2“ beteiligt. Damit bringen sie sich nicht nur künstlerisch in die Ausstellung ein, sondern werden auch unmittelbar Teil des Bühnenprogramms der Festspiele.
Außerdem starten die Schülerinnen und Schüler während der Festspiele eine Zuschauerbefragung. Sie möchten erfahren, was die Reuterstadt besonders lebenswert macht und welche Wünsche, Ideen und Anliegen die Einwohnerinnen und Einwohner bewegen.
Verbindung zur W.ORTBOX
Mit dieser Befragung wird zugleich der Bogen zur W.ORTBOX geschlagen. Die Stimmen der Menschen vor Ort sollen aufgenommen und sichtbar gemacht werden. Damit verbindet das Projekt künstlerische Arbeit, Bürgerbeteiligung und Stadtentwicklung auf besondere Weise.
Die Vernissage am 20. Juni, ab 14.00 Uhr, im Fritz-Reuter-Literaturmuseum lädt alle Interessierten dazu ein, die Werke der jungen Kunstschaffenden zu entdecken und die Reuterstadt aus neuen Perspektiven zu erleben.