Schnell Tickets sichern, rät der Bürgermeister Henry Tesch
Freunde des Theaters dürfen sich auf einen besonderen Kulturabend in Mirow freuen: Die Fritz-Reuter-Festspiele gastieren am Mittwoch, 8. Juli 2026, um 19.30 Uhr im Bürgerbegegnungszentrum „Alte Feuerwehr“. Gezeigt wird das Bühnenstück „Ut de Franzosentid – Eine Stadt spielt Fritz Reuter“. Der Eintritt kostet 15 Euro. Karten gibt es in den Touristinformationen Wesenberg und Mirow sowie in der Buchhandlung „Schmitt’s“.
Mirows Bürgermeister Henry Tesch rät Interessierten, sich rechtzeitig um Eintrittskarten zu kümmern. Nach den guten Erfahrungen mit den bisherigen Aufführungen dürfte die Nachfrage auch diesmal groß sein. Schon der Titel verspricht ein Stück mecklenburgischer Geschichte, humorvoll und volksnah erzählt.
Das Bühnenstück basiert frei auf dem gleichnamigen Roman Fritz Reuters. Auf die Bühne gebracht wird es vom Theaterkollektiv Reuter 2.0 der Reuterstadt Stavenhagen unter der Regie und dramaturgischen Leitung von Lutz Trautmann. Nachdem 2024 „Kein Hüsung“ große Resonanz fand, stand im vergangenen Jahr der erste Teil von „Ut de Franzosentid“ im Mittelpunkt. Nun wird die Geschichte in Mirow fortgesetzt.
Im Mittelpunkt steht die Zeit der napoleonischen Kriege. Versprengte französische Soldaten ziehen durch das Land, die Menschen vor Ort müssen sich mit Unsicherheit, Angst und den Zumutungen der Zeit auseinandersetzen. Doch wie bei Fritz Reuter üblich, geht es nicht nur um Historie, sondern auch um Witz, Menschlichkeit und den unverwechselbaren Ton Mecklenburgs.
Mit dem Gastspiel holen die Fritz-Reuter-Festspiele erneut ein Stück regionaler Kulturgeschichte in die Mecklenburgische Kleinseenplatte. Für Mirow ist der Abend zugleich ein kultureller Treffpunkt mitten im Sommer — nahbar, heimatverbunden und mit viel norddeutschem Charme.
