Letzte Chance für junge Blicke auf Reuter

Nur noch bis Freitag, 4. September, ist im Fritz-Reuter-Literaturmuseum die Ausstellung „Zwischen gestern und heute“ zu sehen. Schülerinnen und Schüler des Reuterstädter Schulcampus haben sich darin künstlerisch mit Fritz Reuter, seinen Texten und seiner Bedeutung für die Gegenwart beschäftigt.

Die entstandenen Arbeiten verbinden Literatur und Stadtgeschichte mit der Lebenswelt junger Menschen. Dabei erscheint Reuter nicht allein als historische Persönlichkeit, sondern als Autor, dessen Werk bis heute Fragen aufwirft und neue Deutungen ermöglicht.

Die Schau knüpft an einen zentralen Auftrag des Literaturmuseums an. In Reuters Geburtshaus wird das Erbe des niederdeutschen Dichters bewahrt und erforscht, zugleich aber immer wieder aus heutiger Sicht betrachtet. Handschriften, Briefe, Erstausgaben und persönliche Gegenstände zeichnen seinen Lebensweg nach. Sonderausstellungen schaffen zusätzliche Zugänge zu seinem Werk.

Bereits im Herbst wird dieser Ansatz fortgesetzt. Während der Kultur- und Lichternacht eröffnet das Museum am 24. Oktober die Ausstellung „So fern – so nah. Annäherung an Fritz Reuter“. Sie bildet den Auftakt einer Zusammenarbeit mit dem Archiv Bildende Kunst Mecklenburgische Seenplatte.

Die Ausstellung „Zwischen gestern und heute“ kann am Donnerstag und Freitag jeweils von 10 bis 17 Uhr besucht werden. Letzter Einlass ist um 16.45 Uhr.