„So fern – so nah“: Kunstarchiv und Literaturmuseum starten Kooperation

Mit einer Reflexion zu Fritz Reuter beginnt die Zusammenarbeit zwischen dem Archiv Bildende Kunst Mecklenburgische Seenplatte und dem Fritz-Reuter-Literaturmuseum. Die Vernissage findet am 24. Oktober 2026 während der Kultur- und Lichternacht statt.

Das Archiv Bildende Kunst Mecklenburgische Seenplatte (ABK-MSE) in Neubrandenburg und das Fritz-Reuter-Literaturmuseum gehen künftig gemeinsame Wege. Den Auftakt bildet die Ausstellung „So fern – so nah. Annäherung an Fritz Reuter. Arbeiten aus dem Archiv Bildende Kunst Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg“.

Eröffnet wird die Schau am Sonnabend, 24. Oktober 2026, um 16 Uhr im Literaturmuseum. Die Vernissage ist Teil der diesjährigen Kultur- und Lichternacht in der Reuterstadt.

Gezeigt werden Werke aus den Beständen des Archivs, die sich Fritz Reuter und seiner Nachwirkung aus unterschiedlichen künstlerischen Perspektiven nähern. Der Titel „So fern – so nah“ beschreibt dabei das Spannungsfeld zwischen historischer Distanz und gegenwärtiger Auseinandersetzung. Die Ausstellung soll dem Publikum einen neuen Zugang zu dem niederdeutschen Autor ermöglichen.

Die Zusammenarbeit verbindet die regionalen Kunstbestände des Archivs mit der literarischen und historischen Arbeit des Museums. Auf diese Weise sollen bildende Kunst, Literatur und Regionalgeschichte miteinander ins Gespräch gebracht werden. Weitere gemeinsame Vorhaben sind bereits vorgesehen.

„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit dem Archiv Bildende Kunst Mecklenburgische Seenplatte. Die Ausstellung ist ein vielversprechender Auftakt für eine Kooperation, die neue künstlerische Perspektiven eröffnet und von der vor allem unser Publikum profitieren wird“, sagt Torsten Jahn, Direktor des Fritz-Reuter-Literaturmuseums.

Einzelheiten zum Begleitprogramm und zur Laufzeit der Ausstellung werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.