Das Fritz-Reuter-Literaturmuseum, die Fritz-Reuter-Festspiele und der gymnasiale Bildungsbereich des Reuterstädter Schulcampus wollen ihre Zusammenarbeit bei der Entwicklung eines Stadtmarketingkonzeptes für die Reuterstadt Stavenhagen vertiefen. Dazu trafen sich Lutz Trautmann, künstlerischer Leiter der Fritz-Reuter-Festspiele, Martin Hoinkis, Leiter der Sekundarstufe II des gymnasialen Bildungsganges des Schulcampus, und Torsten Jahn, Direktor des Fritz-Reuter-Literaturmuseums, am 12. Mai 26 zu einem Arbeitsgespräch.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie belastbare Erkenntnisse zur Wahrnehmung Stavenhagens gewonnen und für die künftige Profilierung der Stadt nutzbar gemacht werden können. Hoinkis bringt dafür einschlägige Erfahrung in der konzeptionellen Entwicklung solcher Vorhaben ein. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern hat er bereits in verschiedenen Projektarbeiten Teilfragen der städtischen Gemeinwohlentwicklung, Außenwahrnehmung und kulturellen Identität untersucht.
Konkret vereinbarten die Beteiligten, qualitative und quantitative Befragungen vorzubereiten und systematisch auszuwerten. Den Auftakt sollen Erhebungen im Umfeld der 66. Fritz-Reuter-Festspiele bilden. Weitere Befragungen sollen folgen und den Prozess schrittweise verbreitern.
Das Gespräch zeigte zugleich, dass zwischen den beteiligten Einrichtungen zahlreiche Schnittmengen bestehen. Festspiele, Literaturmuseum und Schulcampus prägen auf unterschiedliche Weise das kulturelle und bildungspolitische Profil der Reuterstadt. Die bestehende Kooperation soll deshalb fortgeführt und ausgebaut werden. Ziel ist eine noch engere Verzahnung von Kultur, Bildung und Stadtgeschehen.