Zwischen Verehrung und Neuinterpretation: Literarische Rezeption als kreative Praxis

Literarisches Symposium für jedermann, bei dem Dr. Cornelia Nenz (Direktorin des Fritz-Reuter-Literaturmuseums a.D.) mit Prof. Dr. Joachim Rickes (Humboldt Universität Berlin), Prof. Dr. Holger Helbig (Universität Rostock), Prof. Dr. Carsten Gansel (Universität Gießen) und Dr. Sabine Koburger (Autorin und Chefredakteurin) über literarische Rezeption und neue Perspektiven auf Fritz Reuter diskutiert.
Am 26. Juni 2026 verwandelt sich das Fritz-Reuter-Literaturmuseum Stavenhagen von 11:00 bis 16:00 Uhr in einen Ort lebendiger Literaturdebatten. Das Symposium widmet sich einer Frage, die ebenso alt wie aktuell ist: Was geschieht mit Literatur, wenn sie gelesen, gedeutet, weitergeschrieben wird?
Rezeption – oft als nachgeordnet verstanden – erscheint hier als das, was sie sein kann: eine schöpferische Kraft. Zwischen Bewahrung und Neubefragung, zwischen Kanon und Gegenwartsblick.
Vier Stimmen, vier Rezeptionsgeschichten
Im Mittelpunkt stehen Autor:innen, deren Werke bis heute Resonanzräume öffnen:
- Fritz Reuter – zwischen regionaler Verankerung und literarischer Dauer
- Uwe Johnson – Erinnerung, Zeitgeschichte, Perspektivwechsel
- Brigitte Reimann – Wiederentdeckung, Neubewertung, Aktualität
- Hans Fallada – Popularität, Adaptionen, ungebrochene Präsenz