Die „Straße des Niederdeutschen“

Die „Straße des Niederdeutschen“ ist ein länderübergreifendes Kultur-, Bildungs- und Tourismusprojekt zur Sicherung und zeitgemäßen Nutzung der niederdeutschen Sprache als geschütztes Regional- und Kulturerbe. Als Kulturroutenmarke vernetzt sie bestehende Orte, Institutionen und Initiativen in Norddeutschland und macht Niederdeutsch als lebendige Sprache, kulturelle Praxis und identitätsstiftenden Faktor sichtbar.

Das Projekt adressiert zentrale Ziele der Kultur-, Regional-, Struktur- und Europapolitik: den Schutz von Regional- und Minderheitensprachen, die Stärkung ländlicher Räume durch weiche Standortfaktoren, interkommunale Zusammenarbeit sowie digitale Innovation in Kultur und Bildung. Gleichzeitig übersetzt es Sprachförderung in regionale Wertschöpfung, ohne investitionsintensive Infrastrukturmaßnahmen zu erfordern.

Strategisches Ziel ist der Aufbau einer dauerhaft tragfähigen norddeutschen Kulturroutenmarke mit professioneller Koordinationsstruktur sowie die Vorbereitung einer Anerkennung als Europäische Kulturroute des Europarates. Die Umsetzung erfolgt über eine modulare Netzwerkstruktur mit dreistufiger Entwicklung (Aufbau, Expansion, Verstetigung).

Kernbotschaft: Die „Straße des Niederdeutschen“ ist keine Einzelmaßnahme, sondern eine strategische Infrastruktur für Kultur-, Sprach- und Regionalpolitik im Norden Deutschlands – identitätsstiftend, wirtschaftlich wirksam und europäisch anschlussfähig.

Gründungs-Partner:

  • Reuterstadt Stavenhagen
  • Ivenack
  • Mirow
  • Altentreptow
  • Siedenbollentin
  • Stiftung Mecklenburg