Diesmal bleibt die „Fritz-Reuter-Show“ unter sich. Im Studio der Juni-Ausgabe sitzen nur die beiden Hosts: Lutz Trautmann, künstlerischer Leiter der Fritz-Reuter-Festspiele, und Torsten Jahn, Direktor des Fritz-Reuter-Literaturmuseums. Keine Gäste, kein großes Drumherum – dafür ein Gespräch, das ziemlich nah an das herankommt, was Kulturarbeit oft ist: Improvisation, Leidenschaft und gelegentlich auch gepflegtes Kopfschütteln.
Trautmann und Jahn erzählen von den Vorbereitungen der Festspiele, von kleinen Katastrophen, komischen Anekdoten und den Hindernissen, die auftauchen, wenn aus einer Idee ein Programm werden soll. Es geht um Bühnen, Pläne, Menschen – und darum, warum am Ende doch immer wieder alles irgendwie zusammenfindet.
Nebenbei sprechen die beiden über Kultur im ländlichen Raum, über Fritz Reuter, über Sprache, Herkunft und die Leute, die solche Festspiele tragen. Das ist mal heiter, mal nachdenklich, aber nie steril.
Eine Folge ohne Gäste also. Aber mit genug Stoff für alle, die wissen wollen, wie viel Arbeit, Humor und Eigensinn hinter den Fritz-Reuter-Festspielen steckt.