Autor Lutz Dettmann eröffnet das Kulturjahr 2026
Er war gut besucht, der Auftakt des Kulturjahres 2026 im Fritz-Reuter-Literaturmuseum. In seiner Lesung, am 23. Januar 2026, ging Autor Lutz Dettmann launig zahlreichen Fragen aus den zurückliegenden Jahrhunderten der Geschichte Mecklenburgs nach. Auch die Jetztzeit wurde gestreift. Der Autor präsentierte sein umfassendes Fachwissen und ließ das Publikum auf unterhaltsame Weise daran teilhaben. Er erzählte Geschichten aus der Geschichte, unterhaltsam, prägnant und aus einem tiefen Interesse heraus.
Fragestellungen wie:
‚Wussten Sie, dass auf den mecklenburgischen Landtagen nicht nur politisiert, sondern auch Degen oder Pistolen gezogen wurden? Ist Ihnen bekannt, dass mecklenburgische Dorfschullehrer nicht als Einjährigfreiwilliger im deutschen Heer dienen durften? Können Sie sich vorstellen, dass ein Erbherzog an ein Tischbein gefesselt seine Suppe auslöffeln musste? Oder wissen Sie, warum die Aussprache des Wortes Mecklenburg den Fremden oder den Mecklenburger verrät?‘
wurden lebhaft beantwortet.
Die Gäste nahmen das Angebot des Autors mit Freude an. Sie erlebten einen Abend, der zu regen Diskussionen und anregenden Gesprächen animierte. Das Team des Fritz-Reuter-Literaturmuseums sagt Danke und freut sich auf eine Fortführung der Veranstaltungsreihe und ein ereignisreiches Kulturjahr 2026.
Lutz Dettmann stammt aus Mecklenburg-Vorpommern und lebte bis 1997 in Schwerin, heute wohnt er in Rugensee. Als ein vielbeschäftigter Autor schreibt er Bücher und Geschichten und engagiert sich u.a. im Vorstand der Hans-Fallada-Gesellschaft, im Vorstand des „Fördervereins Alter Friedhof Schwerin e.V.“ und fungiert als Chefredakteur für die Schriftenreihe „Orte der Erinnerungen“.
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