Eine Hommage an den Bauhof der Reuterstadt Stavenhagen
„Arbeit adelt den Menschen nicht durch große Worte, sondern durch das, was er täglich verlässlich tut.“ (nach Fritz Reuter)
Wenn der Winter die Straßen still und weiß bedeckt, dann zeigt sich, wer eine Stadt wirklich trägt. Zu Jahresbeginn war es der Bauhof der Reuterstadt Stavenhagen, der noch vor dem ersten Tageslicht ausrückte – verlässlich, entschlossen und mit einem Ziel: Sicherheit für alle. Eis und Schnee wichen seinem Einsatz, Wege wurden passierbar, Plätze wieder zu Treffpunkten.
„Und da hat Vater recht, mein Sohn: die Hauptsach‘ ist die Profession. Eins soll der Mensch von Grund aus lernen, in einem Stücke muß er reifen.“ (Fritz Reuter)
Doch dieser Bauhof ist weit mehr als ein Winterdienst. Er ist das unsichtbare Rückgrat unserer Reuterstadt. Ob Stadtfeste, kulturelle Höhepunkte oder sportliche Begegnungen – wo immer Menschen zusammenkommen, ist der Bauhof bereits da gewesen. Er baut auf, richtet her, denkt mit und packt an. Oft leise, selten im Rampenlicht, aber immer unverzichtbar.
Was ihn auszeichnet, ist nicht nur Technik und Tatkraft, sondern Haltung: Einsatzbereitschaft zu jeder Zeit, Verantwortungsgefühl für die Gemeinschaft und ein Teamgeist, der auch unter Druck trägt. Der Bauhof ist da, wenn andere schlafen, und bleibt, wenn der Applaus längst verklungen ist.
Diese Zeilen sind ein Dank – für geräumte Straßen und sichere Wege, für gelungene Veranstaltungen und für den täglichen Dienst an der Stadt. Der Bauhof der Reuterstadt Stavenhagen ist kein Hintergrundakteur. Er ist ein stiller Held des Alltags.
„Dank seggt man nich mit Woort allein, man seggt em mit dat, wat man vör anner Minschen doon hett.“ (nach Fritz Reuter)