Straße des Niederdeutschen

„Die Straßen sind aufs beste gepflastert, und von den Toren der Stadt aus gehen direkte Chausseen nach Hamburg, Paris, Berlin und St. Petersburg.“ (Fritz Reuter)

Die „Straße des Niederdeutschen“ ist ein länderübergreifendes Kultur- und Tourismusprojekt zur Sicherung, Vermittlung und zeitgemäßen Inwertsetzung der niederdeutschen Sprache und Kultur.
Als vernetzende Kulturroute verbindet sie historische Orte, Museen, Kulturschaffende und Kommunen im norddeutschen Raum und perspektivisch im europäischen Kontext.

Die „Straße des Niederdeutschen“ ist eine strategische Investition in kulturelle Vielfalt, regionale Resilienz und europäische Zusammenarbeit – mit nachhaltiger Wirkung weit über den Förderzeitraum hinaus. Sie ist eine Netzwerkbasierte Kulturroute für Sprache, Identität und Regionalentwicklung.

Das Projekt kombiniert kulturelles Erbe, digitale Vermittlung, Bildung und Tourismus in einem skalierbaren Netzwerkansatz und leistet damit einen nachhaltigen Beitrag zur kulturellen Vielfalt, zum ländlichen Raum und zur europäischen Kohäsion.

Projektziel
Aufbau und Etablierung der „Straße des Niederdeutschen“ als kultur-touristische Leitroute Norddeutschlands mit europäischer Perspektive. Die Route verbindet Sprache, Geschichte, Orte und digitale Vermittlung zu einem dauerhaft tragfähigen Netzwerk.

Leitprinzipien

  • Niederdeutsch als kulturelles Alleinstellungsmerkmal
  • Kombination aus analogem Erleben und digitalen Formaten
  • Netzwerklogik statt Einzelprojekte
  • Anschlussfähigkeit an europäische Kultur­routen-Standards

Zielgruppen

  • Kultur- und Bildungstouristen (national / international)
  • Einheimische & Familien
  • Schulen, Hochschulen, Weiterbildung
  • Kulturinstitutionen & Kommunen
  • Fördergeber, Stiftungen, Tourismusorganisationen

 

Die „Straße des Niederdeutschen“ ist kein Einzelprojekt, sondern eine strategische Infrastruktur für Kultur, Sprache und Regionalentwicklung im Norden Deutschlands – wirtschaftlich wirksam, kulturell identitätsstiftend und europäisch anschlussfähig.

„T giwwt’ne wunnerschöne Ort von Minschen in de Welt – säukt sei man, tau finnen sünd sei – de wölwt wunderbore tau den Hewen stigende Brüggen von ein Hart tau’t anner äwer de Afgrün’n de de Welt tetten hett.“  (Fritz Reuter)

 

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