Platt in Brandenborch

Bürgermeister Stefan Guzu und Museumsdirektor Torsten Jahn zu Besuch in Wittstock

Mit den Städten Prenzlau und Wittstock verbindet die Reuterstadt Stavenhagen, neben der niederdeutschen Sprache, auch ein konkreter Freundschaftsvertrag. Zweck dieses Vertrages ist es, die Menschen einander näher zu bringen und kulturelle Gemeinsamkeiten über Landesgrenzen hinweg zu stärken.

Der Verein Platt in Brandenborch, dessen Aufgabe es ist, das Brandenburger Platt zu erhalten, gilt in diesem Zusammenhang als eine verbindende Klammer der Entwicklung. Nun verlegt der Verein seinen Geschäftssitz von Potsdam nach Wittstock. Am 10. März wurde dies nun mit Gästen aus nah und fern gebührend gefeiert. Der Bürgermeister der Reuterstadt Stefan Guzu traf sich in diesem Kontext mit seinen Amtskollegen. Museumsdirektor Torsten Jahn führte auf seiner Ebene konstruktive Gespräche über Projekte und Vorhaben. Lutz Trautmann nahm die bereits zuvor geführten bilaterale Gespräche mit den Protagonisten aus Prenzlau auf und vertiefte sie in diesem Rahmen.

Im Zentrum der niederdeutschen Aktivitäten des Landes Brandenburg stehen in 2025 die Feierlichkeiten zum Max-Lindow-Jahr in der Uckermark. Das Fritz-Reuter-Literaturmuseum verfügt in seinen Archiven auch über Originalschriften des Dichters.

Alles in allem kann die Eröffnung des Landesbüros in Wittstock als ein weiterer Schritt auf der Straße des Niederdeutschen gesehen werden. Die Freundschaftsstädte werden weiter zusammenrücken und neue kulturtouristische Aktivitäten entfalten.