Wettbewerb „Land und Leute“ der „Wüstenrot- Stiftung“
Bereits zum 6. Mal schreibt die „Wüstenrot- Stiftung“ den Wettbewerb „Land und Leute“ aus.
2021 war das Wettbewerbs-Thema noch „Dörfer und Kleinstädte im digitalen Aufbruch“. 4 Jahre später dreht sich alles um „Mehr Orte für viele“, wobei der Focus auf den ländlichen Raum und Ortschaften bis zu 10 000 Einwohnern gerichtet ist.
Der Wettbewerb sucht unter anderem nach Ideen, Konzepten und Projekten für leerstehende Räume oder Gebäude, die über kreative Nutzung eine gewachsene soziale und kulturelle Bedeutung erlangen und in den so neu geschaffenen Begegnungsräumen Menschen unterschiedlicher sozialer Schicht, Herkunft und Generationen zusammenführen. Der Wettbewerb sucht außerdem Projekte, die den sozialen Zusammenhalt und das Miteinander stärken, sucht Orte für gemeinwohlorientierte Initiativen, Möglichkeiten des Austausches und der Diskussionen und in denen demokratische Praxis gelebt wird, somit auch Verantwortung für die Gemeinschaft übernommen wird. Und natürlich sucht der Wettbewerb nach Initiativen, die gemeinsam von oder mit lokalen Akteuren entwickelt und umgesetzt werden.
Ende Februar 2025 hat sich nun das Theater-Ensemble von „Eine Stadt spielt Fritz Reuter“ mit ihrem Konzept zu „Ut de Franzosentid“ bei der „Wüstenrot Stiftung“ beworben. Viele der Wettbewerbs-Kriterien werden erfüllt. Insbesondere gilt das für die nachhaltige Zusammenführung von sehr unterschiedlichen Menschen aus der Stadt und der Region und deren gemeinsame Arbeit an einem Kultur-Projekt, für die Stärkung des Miteinanders und für die Verantwortungsübernahme durch bürgerschaftliches Engagement im Interesse des Gemeinwohls. Außerdem erfolgen die öffentlichen Proben zu „Ut de Franzosentid“ in Räume des Einkaufszentrums „Reutereiche“. Diese würden sonst leer stehen, erfahren also eine neue Form der Nutzung und werden damit zum Ort für viele!
Insgesamt stellt die Stiftung 50 000 € zur Verfügung.
Ein Wunder für jeden Tag!