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	<title>Fritz-Reuter-Literaturmuseum</title>
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	<description>Stadtarchiv, Fachbibliothek, Museum</description>
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	<title>Fritz-Reuter-Literaturmuseum</title>
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		<title>Sicherheitsbereich für Festspiele: Fritz-Reuter-Literaturmuseum schließt vorübergehend</title>
		<link>https://frlm-mv.de/2026/06/19/sicherheitsbereich-fuer-festspiele-fritz-reuter-literaturmuseum-schliesst-voruebergehend/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frlm_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 10:31:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[Fritz-Reuter-Literaturmuseum während der Festspielvorbereitungen geschlossen Das Fritz-Reuter-Literaturmuseum bleibt vom 25. bis einschließlich 27. Juni 2026 für den Publikumsverkehr geschlossen. Grund dafür sind vorbereitende Arbeiten im Rahmen der Fritz-Reuter-Festspiele. Insbesondere die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 data-section-id="w6llz" data-start="0" data-end="80">Fritz-Reuter-Literaturmuseum während der Festspielvorbereitungen geschlossen</h3>
<p data-start="82" data-end="287">Das Fritz-Reuter-Literaturmuseum bleibt vom <strong data-start="126" data-end="166">25. bis einschließlich 27. Juni 2026</strong> für den Publikumsverkehr geschlossen. Grund dafür sind vorbereitende Arbeiten im Rahmen der <strong data-start="259" data-end="286">Fritz-Reuter-Festspiele</strong>.</p>
<p data-start="289" data-end="573">Insbesondere die Einrichtung des Sicherheitsbereiches für die geplante <strong data-start="360" data-end="389">Feuerwerks- und Lichtshow</strong> macht eine Schließung des Museums in diesem Zeitraum erforderlich. Aus organisatorischen und sicherheitsrelevanten Gründen ist ein Besuch des Hauses während dieser Tage nicht möglich.</p>
<p data-start="575" data-end="727" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Das Museum bittet alle Besucherinnen und Besucher um Verständnis. Ab dem <strong data-start="648" data-end="665">28. Juni 2026</strong> ist das Fritz-Reuter-Literaturmuseum wieder regulär geöffnet.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Film „Ut mine Festungstid“ open air auf dem Markt</title>
		<link>https://frlm-mv.de/2026/06/18/film-ut-mine-festungstid-open-air-auf-dem-markt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frlm_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 06:03:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Rahmen der 66. Fritz-Reuter-Festspiele wird am Sonnabend, 28. Juni, ab 10.30 Uhr der Film „Ut mine Festungstid“ unter freiem Himmel auf dem Markt der Reuterstadt gezeigt. Der Eintritt ist [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der 66. Fritz-Reuter-Festspiele wird am <strong>Sonnabend, 28. Juni, ab 10.30 Uhr</strong> der Film <strong>„Ut mine Festungstid“</strong> unter freiem Himmel auf dem <strong>Markt der Reuterstadt</strong> gezeigt. Der Eintritt ist frei.</p>
<p>Mit der Aufführung rückt eines der bekanntesten Werke Fritz Reuters in den Mittelpunkt des Festspielprogramms. „Ut mine Festungstid“ erzählt von Reuters Haftzeit und gehört zu den prägenden Texten des niederdeutschen Dichters. Die Open-Air-Vorführung bietet Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, sich dem Stoff in filmischer Form zu nähern – mitten im Herzen der Reuterstadt und in besonderer Festspielatmosphäre.</p>
<p>Der Film wurde vom <strong>Norddeutschen Rundfunk (NDR)</strong> zur Verfügung gestellt. Damit kann die Aufführung kostenlos angeboten werden. Eingeladen sind alle Interessierten, Einheimische ebenso wie Gäste der Festspiele.</p>
<p>Die 66. Fritz-Reuter-Festspiele widmen sich auch in diesem Jahr dem Leben, Werk und der Sprache Fritz Reuters. Die Filmvorführung auf dem Markt ergänzt das Programm um einen besonderen Beitrag, der Literatur, Regionalgeschichte und gemeinsame Kultur im öffentlichen Raum verbindet.</p>
<p><strong>Termin:</strong> Sonnabend, 28. Juni, 10.30 Uhr<br />
<strong>Ort:</strong> Markt der Reuterstadt<br />
<strong>Eintritt:</strong> frei</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Beste am Norden ist schon da</title>
		<link>https://frlm-mv.de/2026/06/18/das-beste-am-norden-ist-schon-da/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frlm_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 05:55:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[NDR MV unterstützt erneut die Fritz-Reuter-Festspiele Die Vorfreude auf die 66. Fritz-Reuter-Festspiele wächst. Auch in diesem Jahr unterstützt der NDR Mecklenburg-Vorpommern die traditionsreiche Veranstaltung in der Reuterstadt. Unter dem Motto [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NDR MV unterstützt erneut die Fritz-Reuter-Festspiele</strong></p>
<p>Die Vorfreude auf die 66. Fritz-Reuter-Festspiele wächst. Auch in diesem Jahr unterstützt der NDR Mecklenburg-Vorpommern die traditionsreiche Veranstaltung in der Reuterstadt. Unter dem Motto „Für uns in Mecklenburg-Vorpommern“ begleitet der Sender erneut eines der kulturellen Aushängeschilder der Region.</p>
<p>Inzwischen ist die Lieferung mit Werbematerial eingetroffen. Plakate, Hinweisschilder und weitere Materialien finden sich in den kommenden Tagen im Stadtgebiet wieder. Damit werden Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste frühzeitig auf die bevorstehenden Festspiele aufmerksam gemacht.</p>
<p>Für die Organisatoren ist die erneute Unterstützung durch den NDR MV ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung. Sie unterstreiche die überregionale Bedeutung der Fritz-Reuter-Festspiele und hilft dabei, das Werk Fritz Reuters sowie die niederdeutsche Kultur lebendig zu halten.</p>
<p>„Die Fritz-Reuter-Festspiele sind weit mehr als ein kultureller Höhepunkt im Veranstaltungskalender. Sie sind ein Stück gelebte Identität unserer Stadt und unserer Region. Dass der NDR Mecklenburg-Vorpommern uns auch in diesem Jahr unterstützt, ist für uns ein starkes Zeichen der Verbundenheit mit der niederdeutschen Kultur“, sagt Museumsdirektor Torsten Jahn.</p>
<p><strong>Alle Interessierten können mit der bekannte Radiomoderatoren Heike Mayer von NDR 1 Radion MV am Samstag zwischen 11.00 Uhr und 14. Uhr ins Gespräch kommen.</strong></p>
<p>Ein besonderer Dank gilt dem NDR Mecklenburg-Vorpommern für die verlässliche und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Die Unterstützung zeigt, wie wichtig starke Partner für kulturelle Veranstaltungen vor Ort sind. Die Reuterstadt blickt nun mit Zuversicht auf eine sichtbare, lebendige und erfolgreiche 66. Ausgabe der Fritz-Reuter-Festspiele.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-10268 aligncenter" src="https://frlm-mv.de/wp-content/uploads/2026/06/ndr2-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://frlm-mv.de/wp-content/uploads/2026/06/ndr2-300x169.jpg 300w, https://frlm-mv.de/wp-content/uploads/2026/06/ndr2-1024x576.jpg 1024w, https://frlm-mv.de/wp-content/uploads/2026/06/ndr2-768x432.jpg 768w, https://frlm-mv.de/wp-content/uploads/2026/06/ndr2-1536x864.jpg 1536w, https://frlm-mv.de/wp-content/uploads/2026/06/ndr2-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Reuterstadt zeigt sich als weltoffene Kulturstadt</title>
		<link>https://frlm-mv.de/2026/06/15/reuterstadt-zeigt-sich-als-weltoffene-kulturstadt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frlm_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 15:10:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit der Botschaft „Für eine offene, freie und solidarische Reuterstadt“ wirbt ein aktuelles Motiv für ein Miteinander, das weit über politische Schlagworte hinausgeht. Es erinnert daran, dass eine Stadtgemeinschaft von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="62" data-end="337">Mit der Botschaft „Für eine offene, freie und solidarische Reuterstadt“ wirbt ein aktuelles Motiv für ein Miteinander, das weit über politische Schlagworte hinausgeht. Es erinnert daran, dass eine Stadtgemeinschaft von Respekt, Begegnung und gegenseitiger Unterstützung lebt.</p>
<p data-start="339" data-end="642">Ein passendes Beispiel dafür sind die anstehenden <strong data-start="389" data-end="420">66. Fritz-Reuter-Festspiele</strong>. Sie bringen Menschen verschiedener Generationen zusammen, schaffen Raum für Kultur, Gespräche und gemeinsames Erleben. Gerade solche Veranstaltungen zeigen, wie wichtig Kultur für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist.</p>
<p data-start="644" data-end="928" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Die Reuterstadt präsentiert sich damit nicht nur als Ort mit Tradition, sondern auch als <strong data-start="733" data-end="759">weltoffene Kulturstadt</strong>, die Vielfalt als Stärke begreift. Die Festspiele stehen beispielhaft für das, was das Plakat fordert: Offenheit, Freiheit und Solidarität im Alltag sichtbar zu machen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fritz Reuter auf dem Jakobsweg: Schweriner Journalist nimmt Sonderfigur mit nach Santiago de Compostela</title>
		<link>https://frlm-mv.de/2026/06/15/fritz-reuter-auf-dem-jakobsweg-schweriner-journalist-nimmt-sonderfigur-mit-nach-santiago-de-compostela/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frlm_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 15:03:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[Der ehemalige stellvertretende Chefredakteur der Schweriner Volkszeitung Max Stefan Koslik war jüngst noch zu einem Vortrag in der Alten Synagoge der Reuterstadt zu Gast. Nun hat ihn seine Reise auf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="109" data-end="442">Der ehemalige stellvertretende Chefredakteur der <em data-start="187" data-end="212">Schweriner Volkszeitung</em> Max Stefan Koslik war jüngst noch zu einem Vortrag in der Alten Synagoge der Reuterstadt zu Gast. Nun hat ihn seine Reise auf den berühmten Jakobsweg geführt – mit einer besonderen Begleitung im Gepäck: einer Sonderfigur des Dichters Fritz Reuter.</p>
<p data-start="444" data-end="672">Die kleine Reuter-Figur machte sich gemeinsam mit dem Journalisten auf den Weg bis nach Santiago de Compostela. Dort stattete sie der Kathedrale des heiligen Jakobus einen Besuch ab – einem der bedeutendsten Pilgerziele Europas.</p>
<p data-start="674" data-end="1041">Für die Reuterstadt ist die Reise ein schönes symbolisches Zeichen: Der niederdeutsche Dichter, dessen Name eng mit Stavenhagen verbunden ist, war damit gewissermaßen auch auf internationalem Terrain unterwegs. Zwischen Pilgertradition, Kulturgeschichte und Heimatverbundenheit entstand so eine besondere Verbindung, die weit über Mecklenburg-Vorpommern hinausreicht.</p>
<p data-start="1043" data-end="1264" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Schon der Vortrag in der Alten Synagoge hatte gezeigt, wie lebendig das Interesse Max Stefan Kosliks an fremden Ländern ist. Die Reise nach Santiago de Compostela fügt dieser Geschichte nun ein weiteres, ungewöhnliches Kapitel hinzu.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stavenhagen, aber mit Reuter</title>
		<link>https://frlm-mv.de/2026/06/13/stavenhagen-aber-mit-reuter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frlm_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2026 09:58:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[Stavenhagen könnte einfach Stavenhagen heissen. Tut es aber nicht. Seit 1949 trägt die Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern den Zusatz „Reuterstadt“. Das klingt erst einmal nach Ortseingangsschild, Heimatverein und Festrede mit Blumenschmuck. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Stavenhagen könnte einfach Stavenhagen heissen. Tut es aber nicht. Seit 1949 trägt die Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern den Zusatz „Reuterstadt“. Das klingt erst einmal nach Ortseingangsschild, Heimatverein und Festrede mit Blumenschmuck. Ist es auch ein bisschen. Aber eben nicht nur.<br />
Der Name verweist auf Fritz Reuter, geboren 1810 in Stavenhagen, Sohn des Bürgermeisters, später einer der wichtigsten Autoren niederdeutscher Literatur. Reuter schrieb über Mecklenburg nicht so, wie Tourismusbroschüren über Landschaften schreiben: mit Abendlicht, Kopfsteinpflaster und ein bisschen Seele. Er schrieb über die Leute, ihre Sprache, ihre Komik, ihre Sturheit, ihre Verhältnisse. Bei ihm wurde das Plattdeutsche nicht zur Folklore, sondern zur Literatur.<br />
Das ist der Punkt. Stavenhagen nennt sich nicht Reuterstadt, weil irgendwo ein prominenter Mann geboren wurde und man daraus Standortmarketing machen kann. Na ja, nicht nur. Der Stadtname erinnert daran, dass auch die sogenannte Provinz ein literarischer Ort sein kann. Reuter nahm das, was andere gern als Hinterland abtun, und machte daraus Stoff: Kleinstadt, Amtsstube, soziale Enge, mecklenburgischer Eigensinn. Daraus entstand keine Postkarte, sondern ein ziemlich genauer Blick auf Gesellschaft.<br />
Offiziell wurde der Beiname im Sommer 1949. Am 4. Juli beschloss die mecklenburgische Landesregierung, Stavenhagen den Titel „Reuterstadt“ zu verleihen. Am 12. Juli, dem 75. Todestag Reuters, wurde die Urkunde übergeben; am 4. August bestätigte der Landtag den Beschluss. Man kann sich die Feierlichkeiten vorstellen: viel Ernst, viel Kultur, vermutlich auch viel Papier.<br />
Aber 1949 ist eben auch ein interessantes Jahr. Nach Krieg und Zusammenbruch suchten Städte, Länder und Institutionen nach neuer Erzählung, nach Kontinuität, nach Figuren, die nicht sofort nach Uniform rochen. Reuter bot sich an: regional verwurzelt, volkstümlich, sprachmächtig, irgendwie ungefährlich und bei genauerem Hinsehen doch nicht banal. Einer, mit dem sich eine Stadt schmücken konnte, ohne gleich grössenwahnsinnig zu wirken.<br />
Der Titel „Reuterstadt“ ist deshalb ambivalent, und gerade darum interessant. Er ist Erinnerungskultur, Lokalstolz, Marketing und literarischer Hinweis zugleich. Er kann nach provinzieller Selbstvergewisserung klingen. Er kann aber auch sagen: Literatur entsteht nicht nur in Hauptstädten, Akademien und Grossverlagen. Manchmal beginnt sie in einem mecklenburgischen Rathaus, in dem ein Bürgermeistersohn zuhört, wie Menschen wirklich reden.<br />
Heute steht der Name auf Schildern, Briefköpfen und Webseiten. Entscheidend ist, ob er dort stehen bleibt. Denn eine Stadt ist nicht schon literarisch, nur weil sie einen Schriftsteller im Namen führt. Reuterstadt zu heissen, wäre dann mehr als Dekor, wenn Stavenhagen mit diesem Erbe etwas anfängt: mit Sprache, Geschichte, Widerspruch, mit dem nicht ganz glatten Blick auf sich selbst.<br />
Fritz Reuter hat Stavenhagen nicht berühmt gemacht wie ein Instagram-Hotspot. Zum Glück. Er hat der Stadt etwas Besseres gegeben: eine Stimme. Seit 1949 steht sie offiziell im Namen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Junge Kunst bringt Fritz Reuter ins Heute</title>
		<link>https://frlm-mv.de/2026/06/13/junge-kunst-bringt-fritz-reuter-ins-heute/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frlm_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2026 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[Reuterstadt und Fritz-Reuter-Literaturmuseum werden ab dem 20. Juni zur gemeinsamen Galerie / Vernissage des Kunstkurses des Reuterstädter Schulcampus beginnt um 14 Uhr Reuterstadt. Unter dem Titel „Zwischen gestern und heute“ [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reuterstadt und Fritz-Reuter-Literaturmuseum werden ab dem 20. Juni zur gemeinsamen Galerie / Vernissage des Kunstkurses des Reuterstädter Schulcampus beginnt um 14 Uhr</strong></p>
<p><strong>Reuterstadt.</strong> Unter dem Titel <strong>„Zwischen gestern und heute“</strong> präsentieren Schülerinnen und Schüler des Reuterstädter Schulcampus ab dem 20. Juni ihre künstlerischen Arbeiten im Fritz-Reuter-Literaturmuseum. Die Vernissage beginnt um 14 Uhr. Das Projekt verbindet die Auseinandersetzung mit dem Dichter Fritz Reuter und seinem Werk mit Fragen an die Gegenwart — und wertet zugleich die Fritz-Reuter-Festspiele vom 26. bis 28. Juni 2026 weiter auf.</p>
<p><strong>Junge Perspektiven auf Fritz Reuter</strong></p>
<p>Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Arbeiten des Kunstkurses des Reuterstädter Schulcampus. Die jungen Kunstschaffenden setzen sich darin mit Fritz Reuter, seinen Texten und seiner Bedeutung für die heutige Zeit auseinander. Dabei geht es nicht nur um einen Blick zurück auf den bekannten Dichter, sondern auch um die Frage, was sein Werk jungen Menschen heute noch sagen kann.</p>
<p>Das Thema <strong>„Zwischen gestern und heute“</strong> eröffnet bewusst einen weiten Raum für persönliche Deutungen. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren in ihren Arbeiten sowohl die historische Bedeutung Reuters als auch ihr eigenes Sein im aktuellen gesellschaftlichen Kontext. So entsteht eine künstlerische Brücke zwischen Literatur, Stadtgeschichte und Gegenwart.</p>
<p><strong>Festspiele erhalten zusätzliche kulturelle Akzente</strong></p>
<p>Mit der Ausstellung werden auch die Fritz-Reuter-Festspiele, die vom 26. bis 28. Juni 2026 stattfinden, um einen weiteren kulturellen Baustein bereichert. Das Vorhaben unterstreicht den kunstübergreifenden Charakter der Festspiele. Literatur, Musik, bildende Kunst, Theater, Begegnung und Beteiligung greifen dabei ineinander.</p>
<p>Zugleich macht das Projekt sichtbar, wie lebendig die Zusammenarbeit innerhalb der Stadt ist. Die Reuterstadt, das Fritz-Reuter-Literaturmuseum und der Reuterstädter Schulcampus setzen ihre erfolgreiche Kooperation fort und zeigen, wie kulturelle Bildung und aktive Stadtgemeinschaft miteinander verbunden werden können.</p>
<p><strong>Schülerinnen und Schüler wirken vielseitig mit</strong></p>
<p>Auch während der Festspieltage werden die Jugendlichen sichtbar mitwirken. Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen präsentieren sich mit einem gemeinsamen Stand. Dort bieten sie kleine Leckereien und kulinarische Köstlichkeiten an und kommen mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch.</p>
<p>Darüber hinaus sind Schülerinnen und Schüler auch als Mitwirkende am Theaterstück <strong>„Ut de Franzosentid – Teil 2“</strong> beteiligt. Damit bringen sie sich nicht nur künstlerisch in die Ausstellung ein, sondern werden auch unmittelbar Teil des Bühnenprogramms der Festspiele.</p>
<p>Außerdem starten die Schülerinnen und Schüler während der Festspiele eine Zuschauerbefragung. Sie möchten erfahren, was die Reuterstadt besonders lebenswert macht und welche Wünsche, Ideen und Anliegen die Einwohnerinnen und Einwohner bewegen.</p>
<p><strong>Verbindung zur W.ORTBOX</strong></p>
<p>Mit dieser Befragung wird zugleich der Bogen zur <strong>W.ORTBOX</strong> geschlagen. Die Stimmen der Menschen vor Ort sollen aufgenommen und sichtbar gemacht werden. Damit verbindet das Projekt künstlerische Arbeit, Bürgerbeteiligung und Stadtentwicklung auf besondere Weise.</p>
<p><strong>Die Vernissage am 20. Juni, ab 14.00 Uhr, im Fritz-Reuter-Literaturmuseum lädt alle Interessierten dazu ein, die Werke der jungen Kunstschaffenden zu entdecken und die Reuterstadt aus neuen Perspektiven zu erleben.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fritz-Reuter-Festspiele gastieren wieder in Mirow</title>
		<link>https://frlm-mv.de/2026/06/13/fritz-reuter-festspiele-gastieren-wieder-in-mirow/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frlm_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2026 08:45:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[Schnell Tickets sichern, rät der Bürgermeister Henry Tesch Freunde des Theaters dürfen sich auf einen besonderen Kulturabend in Mirow freuen: Die Fritz-Reuter-Festspiele gastieren am Mittwoch, 8. Juli 2026, um 19.30 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schnell Tickets sichern, rät der Bürgermeister Henry Tesch</strong></p>
<p data-start="130" data-end="627">Freunde des Theaters dürfen sich auf einen besonderen Kulturabend in Mirow freuen: Die Fritz-Reuter-Festspiele gastieren am <strong data-start="281" data-end="321">Mittwoch, 8. Juli 2026, um 19.30 Uhr</strong> im Bürgerbegegnungszentrum „Alte Feuerwehr“. Gezeigt wird das Bühnenstück <strong data-start="396" data-end="453">„Ut de Franzosentid – Eine Stadt spielt Fritz Reuter“</strong>. Der Eintritt kostet <strong data-start="475" data-end="486">15 Euro</strong>. Karten gibt es in den Touristinformationen Wesenberg und Mirow sowie in der Buchhandlung „Schmitt’s“.</p>
<p data-start="629" data-end="932">Mirows Bürgermeister Henry Tesch rät Interessierten, sich rechtzeitig um Eintrittskarten zu kümmern. Nach den guten Erfahrungen mit den bisherigen Aufführungen dürfte die Nachfrage auch diesmal groß sein. Schon der Titel verspricht ein Stück mecklenburgischer Geschichte, humorvoll und volksnah erzählt.</p>
<p data-start="934" data-end="1360">Das Bühnenstück basiert frei auf dem gleichnamigen Roman Fritz Reuters. Auf die Bühne gebracht wird es vom Theaterkollektiv Reuter 2.0 der Reuterstadt Stavenhagen unter der Regie und dramaturgischen Leitung von Lutz Trautmann. Nachdem 2024 „Kein Hüsung“ große Resonanz fand, stand im vergangenen Jahr der erste Teil von „Ut de Franzosentid“ im Mittelpunkt. Nun wird die Geschichte in Mirow fortgesetzt.</p>
<p data-start="1362" data-end="1725">Im Mittelpunkt steht die Zeit der napoleonischen Kriege. Versprengte französische Soldaten ziehen durch das Land, die Menschen vor Ort müssen sich mit Unsicherheit, Angst und den Zumutungen der Zeit auseinandersetzen. Doch wie bei Fritz Reuter üblich, geht es nicht nur um Historie, sondern auch um Witz, Menschlichkeit und den unverwechselbaren Ton Mecklenburgs.</p>
<p data-start="1727" data-end="2003" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Mit dem Gastspiel holen die Fritz-Reuter-Festspiele erneut ein Stück regionaler Kulturgeschichte in die Mecklenburgische Kleinseenplatte. Für Mirow ist der Abend zugleich ein kultureller Treffpunkt mitten im Sommer — nahbar, heimatverbunden und mit viel norddeutschem Charme.</p>
<p style="text-align: center;" data-start="1727" data-end="2003" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><img decoding="async" class="alignnone wp-image-10215" src="https://frlm-mv.de/wp-content/uploads/2026/06/Handzettel-Franzosenzeit-Mirow_Seite_2-215x300.jpg" alt="" width="277" height="387" srcset="https://frlm-mv.de/wp-content/uploads/2026/06/Handzettel-Franzosenzeit-Mirow_Seite_2-215x300.jpg 215w, https://frlm-mv.de/wp-content/uploads/2026/06/Handzettel-Franzosenzeit-Mirow_Seite_2-734x1024.jpg 734w, https://frlm-mv.de/wp-content/uploads/2026/06/Handzettel-Franzosenzeit-Mirow_Seite_2-768x1071.jpg 768w, https://frlm-mv.de/wp-content/uploads/2026/06/Handzettel-Franzosenzeit-Mirow_Seite_2.jpg 1101w" sizes="(max-width: 277px) 100vw, 277px" /></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Podcastfolge: „Die Fritz-Reuter-Show“ ist online</title>
		<link>https://frlm-mv.de/2026/06/10/neue-podcastfolge-die-fritz-reuter-show-ist-online/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frlm_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 10:38:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[Ab sofort ist „Die Fritz-Reuter-Show“ als Podcast verfügbar. Die neue Sendung bringt Unterhaltung, Gespräche und spannende Themen direkt zu den Hörerinnen und Hörern – jederzeit online abrufbar. Zu hören ist [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ab sofort ist <strong>„Die Fritz-Reuter-Show“</strong> als Podcast verfügbar. Die neue Sendung bringt Unterhaltung, Gespräche und spannende Themen direkt zu den Hörerinnen und Hörern – jederzeit online abrufbar.</p>
<p>Zu hören ist die Fritz-Reuter-Show nicht nur im Radio auf <strong>UKW 98,7</strong>, sondern bequem als Podcast bei <strong>Spotify </strong><strong><span style="font-weight: normal;">und über</span> die Seiten des Fritz-Reuter-Literaturmuseums</strong>. Damit können Fans die Folgen flexibel hören, wann und wo sie möchten.</p>
<p>Ob unterwegs, zu Hause oder zwischendurch: Die Fritz-Reuter-Show bietet frische Inhalte für alle, die gute Unterhaltung und interessante Gespräche schätzen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Literatur neu gelesen: Symposium bringt große Namen nach Stavenhagen</title>
		<link>https://frlm-mv.de/2026/06/10/literatur-neu-gelesen-symposium-bringt-grosse-namen-nach-stavenhagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frlm_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 08:18:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie bleibt Literatur lebendig, wenn die Zeiten sich ändern? Dieser Frage widmet sich am 26. Juni 2026 ein Symposium in der Alten Synagoge Stavenhagen. Unter dem Titel „Zwischen Verehrung und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie bleibt Literatur lebendig, wenn die Zeiten sich ändern? Dieser Frage widmet sich am <strong>26. Juni 2026</strong> ein Symposium in der <strong>Alten Synagoge Stavenhagen</strong>. Unter dem Titel <strong>„Zwischen Verehrung und Neuinterpretation: Literarische Rezeption als kreative Praxis“</strong> lädt das Fritz-Reuter-Literaturmuseum von <strong>11 bis 16 Uhr</strong> zu Vorträgen und Gesprächen über literarisches Erbe, Erinnerungskultur und die Bedeutung klassischer Texte für die Gegenwart ein. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei <strong>Dr. Cornelia Nenz</strong>.</p>
<p>Im Mittelpunkt stehen vier Autorinnen und Autoren, deren Werke bis heute gelesen, erforscht und neu bewertet werden: <strong>Fritz Reuter, Uwe Johnson, Brigitte Reimann und Hans Fallada</strong>. Das Symposium fragt danach, wie Literatur über Generationen hinweg weiterwirkt – nicht als abgeschlossenes Kapitel der Vergangenheit, sondern als Gesprächsangebot an die Gegenwart.</p>
<p>„Die Frage, wie wir Literatur erinnern, lesen und weitertragen, ist immer auch eine kulturpolitische Frage“, sagt <strong>Torsten Jahn</strong>, Direktor des Fritz-Reuter-Literaturmuseums. Wo literarische Werke neu erschlossen und gedeutet würden, werde kulturelles Gedächtnis nicht nur bewahrt, sondern aktiv gestaltet.</p>
<p>Den Auftakt macht <strong>Prof. Dr. Joachim Rickes</strong> von der Humboldt-Universität zu Berlin. Er spricht über <strong>Günter Grass’ Lektüre von Fritz Reuters „Ut mine Festungstid“</strong> und zeigt, wie literarische Traditionen weitergeführt und neu belebt werden können. Anschließend widmet sich <strong>Prof. Dr. Holger Helbig</strong> von der Universität Rostock dem Thema <strong>„Uwe Johnson: Edition, Text und Wirkung“</strong>. Dabei geht es auch um die Rolle von Archiven und wissenschaftlicher Arbeit für die öffentliche Wahrnehmung von Literatur.</p>
<p>Nach der Pause steht <strong>Brigitte Reimann</strong> im Mittelpunkt. <strong>Prof. Dr. Gansel</strong> aus Gießen/Neubrandenburg spricht über eine Autorin, deren Werk in den vergangenen Jahren verstärkt neu gelesen und eingeordnet wurde. Danach betrachtet <strong>Dr. Stephan Lesker</strong> unter dem Titel <strong>„Ersichtlich einem großen Vorbild verpflichtet“? Kempowski-Rezeption zwischen Anverwandlung und Weiterführung bei Gerhard Henschel und Jochen Schmidt. </strong>die Werkwirkung der Autoren.</p>
<p>wie Falladas Werk bis heute in Literaturbetrieb, Film und öffentlicher Erinnerung präsent bleibt.</p>
<p>Zum Abschluss kommen die Referierenden beim Podiumsgespräch <strong>„Rezeption als kreative Praxis“</strong> zusammen. Diskutiert werden soll, welche Verantwortung Museen, Archive, Wissenschaft und öffentliche Kulturorte dafür tragen, literarisches Erbe nicht erstarren zu lassen, sondern für heutige Debatten fruchtbar zu machen.</p>
<p>Eingeladen sind Literaturinteressierte, Studierende, Lehrende, Kulturschaffende sowie alle, die sich für Literatur und Erinnerungskultur interessieren. Eine Veröffentlichung der Beiträge in Papierform ist nach Angaben der Veranstalter nicht vorgesehen.</p>
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